In 5 Schritten zum Aufsichtsratsmandat

28. Dez. 2021 | Der Aufsichtsrats-Blog, Finanzinstitute, Kapitalgesellschaften, Management

“Lebenslanges Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.”
Laotse

Perspektive Aufsichtsrat

Die berufliche Entwicklung folgt nicht dem Zufallsprinzip, sondern sie sollte planvoll angelegt werden. Insbesondere wenn man schon etwas erreicht hat, ist die Frage nach dem nächsten Schritt naheliegend. Ein Aufsichsratsmandat ist in diesem Zusammenhang für viele ein erstrebenswertes Ziel. Wenn sie also ein neues oder erstes Mandat anstreben, ist Lernen und Weiterbildung eine wichtige Voraussetzung, um die fachliche und persönliche Professionalisierung auf aktuellem Stand zu halten.  

Neue Aufsichtsräte gefragt

Es gibt verschiedene Einflussfaktoren, die die Chance auf ein Aufsichtsratsmandat günstig beeinflusst. Sie alle sind Aspekte der Professionalisierung der Unternehmensüberwachung. So sind Gremien heute diverser aufgestellt. Vorbei ist die Zeit, in denen Gremien vor allem durch Juristen und Betriebswirte besetzt wurden. Inzwischen ist ein breiteres Kompetenzspektrum gefragt. Im Mittelpunkt der aktuellen Diskussion stehen divers aufgestellte Gremien, die neben Branchenkenntnis und fundierter Rechnungslegungs- und Abschlussprüfungserfahrung möglichst sich ergänzende Kompetenzprofile über Branchen und persönliche Charaktere hinweg in sich vereinen. 

Ein weiterer Faktor ist, dass die Unabhängigkeit an Bedeutung gewinnt. In der Vergangenheit galten enge persönliche oder geschäftliche Verbindungen zum Unternehmen als Erfolgsfaktor bei der Bestellung als Aufsichtsrat. Heute wird andersherum ein Schuh draus. Neben Anteilseignervertretern sollten Gremien im Sinne der Good Governance über eine gewisse Anzahl unabhängige Vertreter verfügen. 

Regulatoren fordern Sachkenntnis und Qualifizierung 

Wie bereits skizziert, reicht es heute nicht aus, eine persönliche Beziehung zum Anteilseigner oder Unternehmen zu haben, um den Zuschlag für ein Aufsichtsrat zu erhalten. Vielmehr rücken Corporate-Governance-Regularien heute Sachkenntnis und Qualifizierung in den Vordergrund und fordern sogar die jährliche Fortbildung. Nicht zuletzt ist das auch das Ergebnis steigender Haftungsrisiken.

Was bedeutet das?

  • Eine spezifische Kenntnis ist entscheidend, welche die Kompetenz eines Gremiums anreichert und ergänzt. Das kann sich von Mandat zu Mandat unterschiedlich verhalten.
  • Grundkenntnisse rund um die Corporate Governance Regularien und das Aufgabenverständnis des Aufsichtsrats sind wichtige Elemente, um ein Mandat verantwortungsvoll auszuüben.
  • Für stark regulierte Branchen wie im Bereich der Finanzinstitute gelten besondere Anforderungen an die Sachkenntnis. 
  • Bleibt am Ende das wichtige Element, der persönlichen Eignung und des Charakters, das einen Kandidaten auszeichnet

5 Schritte zum Aufsichtsratsmandat

Persönliche Eignung und Charakterstärke vorausgesetzt, können Sie sich in nur 5 Schritten professionell vorbereiten: 

  1. Fachliche Kompetenz evaluieren
  2. Weiterbildungsbedarf und Interessenfelder formulieren
  3. Fachliche Expertisen vervollständigen
  4. Austausch mit Experten (Personalberatern, AR-Beratern, Aufsichtsräten, Unternehmern) und gezieltes Netzwerken
  5. Konkrete Ansprache gestalten

Ganzheitliches Beratungsangebot

Wenn Sie diese Schritte nicht alleine gehen wollen, können wir Ihnen ein neues, ganzheitliches Weiterbildungsangebot anbieten, das Directors Academy gemeinsam mit Oetker-Hilker-Consulting und Dr. Michael Beyer von der FAS AG gemeinsam geschnürt haben. Dabei geht es darum, die 5 skizzierten Schritte durch eine Kompetenzanalyse und feiner fachlichen Aus- und Fortbildung gemeinsam planvoll umzusetzen. Natürlich bringt Directors Academy sein multimediales Angebot ein.

Bei Interesse nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Aufsichtsrats-Blog durchsuchen

Weitere Aufsichtsrats-Blogs

WordPress Cookie-Hinweis von Real Cookie Banner